Foto:Avin Weber

About: intrinsic session

[DE:] Winter 2021/22. Die vierte Corona Welle ist da, die Clubs und Konzertbühnen müssen schließen. Das musikalische live Leben zieht sich wieder in die privaten Räume und das Internet zurück. Doch dort bleibt es nicht still. Gerade im Feld der elektronischen Musik wird weiter experimentiert, getüftelt und gebaut. Bis diese Sounds wieder auf die Bühne können, entsteht neues Material von Leuten die etwas zu sagen haben. Viele Musiker*innen hinter der Grenze der populären Musik, arbeiten seit Jahren im nichtkommerziellen Bereich – sie motivieren sich allein durch die Aufmerksamkeit eines Spezialpublikums bei live Konzerten und Auftritten. Sichtbarkeit ist die Währung in einer Musiknische in der kein Geld zu verdienen ist. Gerade aber diese musikalischen Ansätze und Experimente machen das vielfältige musikalische Leben Dresdens aus und sind der Humus der Innovation auf dem auch wieder gefälligere Strömungen in die Stadt zurück fließen. Doch die anhaltende Pandemie macht es für Künstler*innen abermals fast unmöglich, an das Licht der Öffentlichkeit zu treten, da es keine physischen Veranstaltungen geben kann. Um diesen essentiellen Bedarf an Aufmerksamkeit zu bedienen, produzierten Alwin Weber und Konrad Behr dieses podcast-Format im Zeitraum Januar bis März 2022.

[EN:] Winter 2021/22. The fourth Corona wave is here, the clubs and concert stages have to close. The musical live life retreats again into the private rooms and the Internet. But there it does not remain quiet. Especially in the field of electronic music, people continue to experiment, tinker and build. Until these sounds can be played on stage again, new material is created by people who have something to say. Many musicians behind the border of popular music, work for years in the non-commercial field - they motivate themselves solely by the attention of a special audience at live concerts and performances. Visibility is the currency in a music niche where there is no money to be made. But it is precisely these musical approaches and experiments that make up Dresden's diverse musical life and are the humus of innovation on which more pleasing currents flow back into the city. However, the ongoing pandemic makes it once again almost impossible for artists to come to the light of publicity, as there can be no physical events. To serve this essential need for attention, Alwin Weber and Konrad Behr produced this podcast format in the period January to March 2022.

Simon Grab

simongrab.ganzerplatz.ch

Foto/Interview: Alwin Weber

Polina Khatsenka

linktr.ee/polina_khatsenka

Interview: Konrad Behr, Foto: Alejandro Perez

Flo Kaufmann

floka.com

Foto/Interview: Alwin Weber

Karsten Bauch

vimeo.com/krautmovies

Foto/Interview: Konrad Behr

Simon Berz

simonberz.ch

Foto/Interview: Alwin Weber

Die Macher

Alwin Weber ist Medienkünstler und Musiker in Dresden. Neben der Arbeit als Multiinstrumentalist in verschiedenen internationalen Band- und Projektkonstellationen, organisiert er seit 20 Jahren Festivals (circuit-control.de) und Konzerte mit dem Fokus auf die D.I.Y. Kultur in Dresden. Verbunden mit seiner künstlerischen Arbeit führten ihn diese Netzwerkarbeit unter anderem nach England, Spanien, Israel, in die Schweiz, nach Marocco und Österreich.

Konrad Behr ist Radiokünstler, Fotograf, Musikblogger (clongclongmoo.org) und Filmemacher in Dresden. In verschiedenen Vereinen und Initiativen plante und realisierte er Veranstaltungen im Bereichen Klang und Musik (z. B.: 7. Stock, geh8, riesa efau), produziert Hörspiele und Klangkunstsendungen (z. B.: Ö1 Kunstradio ORF, Deutschlandfunk Kultur, Coloradio Dresden, Radio Lotte Weimar) und arbeitet als Dozent für Jugendmedienprojekte (z.B. Staatsschauspiel Dresden, Europäisches Zentrum der Künste).

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